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Der RelaxBogen zur Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz

Mit dem RelaxBogen stressbedingtes Zähnepressen (Wachbruxismus) am Arbeitsplatz behandeln

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, eines veränderten Krankheitspanoramas oder der notwendigen Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme wird die Erhaltung und Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz immer wichtiger. Auch wir haben dieses Thema aufgegriffen und im Rahmen von Unternehmenskooperationen damit begonnen, den RelaxBogen als wirksamen Baustein eines modernen betrieblichen Gesundheitsmanagements zu etablieren.

Der RelaxBogen bei der Arbeit

Entspannt am Arbeitsplatz mit dem RelaxBogen

Die Praxis für Logopädie Baltes aus Fürstenau und die Sozietät Jakob & Sozien aus Baunatal gehen mit gutem Beispiel voran: Sie investieren verstärkt in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben interessierten Beschäftigten einen vergünstigten RelaxBogen bezuschusst. Die positiven Erfahrungen zeigen, dass der RelaxBogen ein geeignetes Produkt zur Prävention und Behandlung stressbedingter, schmerzhafter Verspannungen der Kiefer- und Kopfmuskulatur ist und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz merklich erhöhen kann.

Ein wirkungsvoller Ansatz zur Gesundheitsprävention

Immer mehr Menschen knirschen und pressen tagsüber mit ihren Zähnen, insbesondere in stressigen Situationen im Job. Die flexible Anwendung des dezenten RelaxBogen am Arbeitsplatz kommt Unternehmen und Beschäftigten also gleichermaßen zugute, denn der RelaxBogen kann nicht nur Verspannungen und lästige Kopfschmerzen reduzieren sondern auch einen Beitrag zur Erhöhung der Konzentration und der individuellen Leistungsfähigkeit der Beschäftigten liefern.

Die positiven Erfahrungen bestärken uns in unserem Vorhaben, den RelaxBogen als einen wirkungsvollen Ansatz zur Erhöhung und Erhaltung der Mitarbeitergesundheit weiter zu etablieren.


Mit der CMD-Verlaufskontrolle Craniomandibuläre Dysfunktionen effektiv behandeln

Patienten mit Craniomandibulärer Dysfunktion kommen aus unterschiedlichen Gründen in die Zahnarztpraxis. Oft geht diesem Besuch eine längere Leidensgeschichte voraus. Um CMD Patienten nachhaltig zu helfen, ist eine gut strukturierte, individuelle Behandlung notwendig. Gerade die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Physiotherapeut während der CMD Therapie trägt dazu bei, Fortschritte zu erzielen. Das interdisziplinäre Netzwerk ist somit eine wichtige Grundlage für positive Entwicklungen bei der Behandlung. Ein schneller Informationsaustausch spielt dabei eine wesentliche Rolle, um gezielt Therapieschritte einzuleiten und Kosten zu reduzieren.

Anamnese und Behandlungsverlauf lassen sich digital besonders leicht und einheitlich dokumentieren. Mit der passenden Software erhalten Zahnarzt und Physiotherapeut zudem schnell einen Überblick über die bisher erfolgten Therapieschritte.

CMD-Verlaufskontrolle

Austausch zwischen CMD-Spezialist und Physiotherapeuten

Die CMD-Verlaufskontrolle setzt genau hier an. Vom Experten für Experten! In den Kategorien Befundaufnahme, Therapieverlauf sowie Kontaktverlauf lassen sich die einzelnen Behandlungsschritte dokumentieren. Zahnarzt und Physiotherapeut können jederzeit auf benötigte Informationen zugreifen. Die vorhandenen Daten und Grafiken veranschaulichen die Entwicklung der Therapie und lassen sich daher auch als Anschauungsmaterial im Gespräch mit dem Patienten nutzen. So trägt die Software dazu bei, die Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient zu unterstützen.

Befundaufnahme

Hier werden persönliche Daten des Patienten sowie die Diagnose, die Hauptproblematik sowie die Behandlungsziele dokumentiert. Außerdem stehen Grafiken zur Kennzeichnung der individuellen Schmerzpunkte zur Verfügung.

Kontrolle des Therapieverlaufs im Rahmen der CMD-Therapie

Einzelne Therapieschritte und der jeweilige Behandlungstag werden in diesem Bereich festgehalten. Neben Platz für individuelle Anmerkungen besteht die Möglichkeit Behandlungs-Parameter und dazugehörige Werte, die sich über ausklappbare Menüs (Drop-down-Listen) auswählen lassen, einzutragen. Zu diesen Parametern gehören u.a.:

  • maximale, schmerzfreie Mundöffnung (aktiv und passiv)
  • Druckdolenz in unterschiedlichen Bereichen
  • Isometrie

Kontaktverlauf

Der Bereich Kontaktverlauf steht zur Verfügung, um Informationen zwischen den behandelnden Experten auszutauschen. Dadurch entfällt der herkömmliche Arztbrief – das spart Zeit und verringert die Behandlungskosten. Zudem sind die einzelnen Informationen an einem Ort gebündelt und sowohl Zahnarzt als auch Physiotherapeut können die benötigten Details jederzeit einsehen.

Insgesamt hilft die CMD-Verlaufskontrolle dabei Behandlungserfolge nachzuvollziehen oder einzelne Therapieschritte zu optimieren. Davon profitieren Zahnarzt, Physiotherapeut und Patient. Der Behandlungsverlauf wird optimal abgebildet, zudem spart die Software Zeit und reduziert dadurch Kosten. Um einen ersten Einblick in Aufbau und Funktionsweise der Software CMD-Verlaufskontrolle zu erhalten, können interessierte Fachleute einen Demozugang anfordern.


Studie bestätigt Wirksamkeit des RelaxBogen

RelaxBogen als effektives Therapiemittel bei muskulären Verspannungen oder Schmerzen aufgrund von Bruxismus oder CMD

Endlich ist es soweit! Auf diesen Tag hat unser Team zahllose Monate konzentriert hingearbeitet. Gemeinsam mit Prof. Stefan Kopp von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main haben wir die Wirkung des RelaxBogen bei Personen, die unter Zähneknirschen/Zähnepressen sowie Verspannungen oder Schmerzen in der Kiefermuskulatur leiden, untersucht.

Studie zum RelaxBogen

Linderung der muskulären Symptome von Bruxismus/CMD

Die Ergebnisse sind äußerst vielversprechend und bestätigen die hohe Wirksamkeit unseres Produktes: Der RelaxBogen führt bei Patienten, die unter Bruxismus- und CMD-Symptomen leiden, zu einer deutlichen Reduktion der Schmerzwahrnehmung sowie zu einer eindeutigen Steigerung des Wohlbefindens. Und damit nicht genug: Neben der Verringerung des Schmerzempfindens und einem reduzierten Spannungsgefühl in den großen Kiefermuskeln konnten auch positive Tendenzen im Bereich der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur festgestellt werden.

Unsere Studie haben wir nun erfolgreich in der Zeitschrift „Manuelle Medizin“ publiziert. Den gesamten Artikel könnt ihr euch hier anschauen und downloaden:

Klinische Studie zur RelaxBogen-Therapie

Natürlich wollen wir euch an dieser Stelle die wesentlichen Eckpunkte unserer Studie nicht vorenthalten – deshalb hier die wichtigsten Infos:

Zielsetzung

Die Pilotstudie untersucht den therapeutischen Effekt des RelaxBogen in Bezug auf Bruxismus und Symptome einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD).

Probanden und Methoden

Untersucht wurde eine Gruppe von 10 Probanden (7 weibliche und 3 männliche Teilnehmer im Alter von 18 bis 53 Jahren). Auswahlkriterien waren ein vorliegender Bruxismus und erste Symptome einer CMD. Dies wurde durch die Anwendung einer Brux-Checker®-Folie für 2 Nächte sowie die Erhebung verschiedener relevanter CMD-Parameter verifiziert. Nach der Voruntersuchung wurde der RelaxBogen von den Probanden mindestens 10 Wochen getragen und anschließend wurden die entsprechenden Parameter erneut erhoben und miteinander verglichen.

Ergebnisse

Die Vor- und Nachuntersuchungen zeigten eine starke Verringerung sowohl der allgemeinen Symptomatik als auch der Schmerzempfindung im Kieferbereich. Nach dem Tragen des RelaxBogen konnte eine eindeutige Reduktion des muskulären Schmerzes beobachtet werden. Ebenfalls deutlich positive Tendenzen ließen sich bei der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens erkennen.

In unserer Studie wurde somit die positive Wirkung des RelaxBogen auf verschiedenste Bruxismus- und CMD-Symptome nachgewiesen!

Zusammengefasst lässt sich folgendes Fazit für die Praxis ziehen:

  • Die Faszien der Kiefermuskulatur reagieren auf sanftes, lang anhaltendes Einwirken mit Entspannung
  • Durch den Einsatz des RelaxBogen ließ sich bei Patienten mit Bruxismus- und CMD-Symptomen das Schmerzempfinden und das Spannungsgefühl in den großen Kiefermuskeln verringern
  • Der RelaxBogen sollte wegen seiner positiven Wirkungsweise als zusätzliches therapeutisches Hilfsmittel für die entsprechenden Symptomatiken in Betracht gezogen werden

Wir bleiben dran: Weiterführende klinische Studie läuft

Bestätigt und motiviert durch die äußerst positiven Daten der Pilotstudie, führen wir zurzeit eine randomisierte, kontrollierte und verblindete klinische Studie mit einer höheren Teilnehmerzahl durch, die wir im Herbst 2016 abschließen werden. In dieser weiterführenden klinischen Studie vergleichen wir die Kombinationstherapie RelaxBogen plus Aufbissschiene mit der reinen Schienentherapie. Natürlich erfahrt ihr hier in unserem Blog zuerst, wenn es soweit ist und die aktuellen Ergebnisse vorliegen. Wir sind gespannt!

Wenn ihr noch mehr Informationen zur Studie, zum Thema Bruxismus und/oder CMD haben möchtet oder eine persönliche Beratung zu unserem Produkt wünscht, dann könnt ihr uns hier kontaktieren. Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und euer Feedback. 🙂


Craniomandibuläre Dysfunktion behandeln

Bericht auf FOCUS Online zur RelaxBogen CMD-Therapie

In einem aktuellen Beitrag berichten wir zusammen mit FOCUS Online über die Einsatzmöglichkeiten des RelaxBogen in der Behandlung von Craniomandibulären Dysfunktionen. Der RelaxBogen konnte sich im vergangenen Jahr als Behandlungsalternative und Ergänzung in der Therapie der muskulären CMD etablieren. In dem Bericht wird das Behandlungskonzept vorgestellt und die Funktionsweise näher erläutert.

Therapie Craniomandibuläre Dysfunktion

Hilfe bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD)

Durch die Anwendbarkeit des RelaxBogen am Tag ist dieser als ideale Ergänzung zur Schienentherapie zu sehen. CMD-Patienten können so jederzeit auf eine Alternative in der Behandlung zurückgreifen, wenn sich die Schiene nicht tragen lässt, oder der nächste Termin zur physiotherapeutischen Behandlung einer CMD noch einige Tage entfernt ist. Muskelverspannungen und andere muskuläre Symptome der Craniomändibulären Dysfunktion können so behandelt werden.

Gleichzeitig wird dem Nutzer des RelaxBogen Wachbruxismus, oder das unbewusste Zähnepressen am Tag, bewusst gemacht umso auf die unnatürliche Anspannung reagieren zu können. Eine bewusste Entspannung sowie Lockerung der Kiefermuskeln wird unterstützt. Unter dem folgenden Link geht es zum vollständigen Bericht:

Bericht zur CMD-Therapie mit dem RelaxBogen auf FOCUS Online


Position der BZAEK zu Bruxismus & CMD

Positionspapier der Bundeszahnärztekammer

Professor Dr. Dietmar Oesterreich hat in einem Positionspapier die Sichtweise der Bundeszahnärztekammer (BZAEK) zu den Erkrankungen Craniomandibuläre Dysfunktion und Bruxismus publiziert. In der Stellungnahme werden potenzielle Folgen des Knirschens und Pressens mit den Zähnen thematisiert, mögliche Krankheitsursachen genannt sowie Diagnose- und Behandlungsverfahren aufgezeigt.

Zahnarzthelferin

Schutz der Zähne, Stressabbau und ein entspannter Kiefer

Der sehr gute Beitrag bietet Patienten sowie Angehörigen eine hilfreiche Zusammenfassung, um sich über Therapieangebote und Behandlungsoptionen bei Bruxismus & CMD zu informieren. Hier geht es weiter zum Positionspapier:

Position der Bundeszahnärztekammer zu Bruxismus & CMD


Bericht über den RelaxBogen in der KN

In den „Kieferorthopädischen Nachrichten“ (KN) berichten die Entwickler über ihre Erfahrungen

Entwickler des RelaxBogen

In einem redaktionellen Beitrag in der aktuellen Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift „Kieferorthopädische Nachrichten“ oder kurz „KN“ stellt das Entwicklerteam des RelaxBogen, bestehend aus Zahnarzt Jochen Lambers und Physiotherapeutin Klára Schneider, das Produkt vor und präsentiert erste Erfahrungsberichte von RelaxBogen-Anwendern.  Die Produktvorstellung wird ergänzt durch konzeptionelle und wissenschaftliche Hintergrundinformationen zu den Themen Bruxismus (Zähneknirschen & Zähnepressen) und CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion).

Entspannung des Kiefers im Fokus der Therapie

Personen, die unter Zähneknirschen in der Nacht oder Zähnepressen am Tag leiden weisen in vielen Fällen auch Funktionsstörungen des Kiefers oder der Halswirbelsäule auf. Insbesondere hieraus resultierende Verspannungen in der Kiefermuskulatur werden von den Betroffenen als unangenehm wahrgenommen. Gleichzeitig ist die Muskulatur des Kiefers ursächlich für den Kraftaufbau beim Knirschen verantwortlich.

Exakt hier setzt der RelaxBogen zur Therapie von Bruxismus und Craniomandibulären Dysfunktionen an. Weiterführende Hintergründe und Erfahrungen der Therapeuten mit dem Produkt werden in dem Artikeln in den Kieferorthopädischen Nachrichten diskutiert, welcher unter dem nachfolgenden Link zu finden ist:

Link Artikel Kieferorthopädische Nachrichten


RelaxBogen Tutorial

Handhabung des RelaxBogen bei Bruxismus & CMD

In dem nachfolgenden Tutorial-Video erklären die Entwickler des RelaxBogen, Physiotherapeutin Klára Schneider und Zahnarzt Jochen Lambers, die Anwendung und Einstellung des RelaxBogen.

Behandlung von Kieferverspannungen aufgrund von Bruxismus oder Craniomandibulären Dysfunktionen (CMD)

Der RelaxBogen kann unterstützend zur herkömmlichen Schienentherapie oder physiotherapeutischen Behandlungen eingesetzt werden. Verspannungen in der Kiefermuskulatur können hiermit flexibel therapiert werden. Gleichzeitig wird Personen, die vornehmlich unter Wachbruxismus leiden und mit den Zähnen im Tagesverlauf pressen, durch das Produkt die angespannte Haltung bewusst gemacht.

Eine stufenlose Einstellung der jeweiligen Größe, welche in Abhängigkeit des Kopfumfangs bestimmt wird, ist einfach möglich, um das Produkt bestmöglich an die jeweilige Kopfanatomie anzupassen. Zur Anwendung in der Nacht kann der RelaxBogen zusätzlich fixiert werden.


IAAID International Congress on Bruxism ’15

Spannende Vorträge zu Bruxismus und Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD)

Schädel mit RelaxBogenAm 30. und 31. Januar war die RelaxBogen GmbH auf dem diesjährigen IAAID (Inter­na­tio­nal Aca­demy of Advan­ced Inter­di­sci­pli­nary Den­tis­try) Kongress in München mit einem Stand vertreten. An den beiden Veranstaltungstagen, die von hochkarätigen internationalen Referenten und Experten zu den Symptomatiken Zähneknirschen, Zähnepressen und CMD gestaltet wurden, entstanden eine Vielzahl von spannenden und aufschlussreichen Diskussionen rund um diese Krankheitsbilder. Einmal mehr wurde das komplexe Zusammenspiel zwischen Psyche, Stress, Okklusion und erlernten Verhaltensmustern bei der Entstehung und Ausbildung von Bruxismus deutlich.

Knirschen und Pressen der Zähne als normales Ventil zum Stressabbau

Trotz der Komplexität der Materie sowie der teils unklaren wissenschaftlichen Datenlage in Bezug auf die Gewichtigkeit der unterschiedlichen Einflussfaktoren, belegten aktuellste Ergebnisse, u.a. von Prof. Sato, die Wichtigkeit des Bruxens auf die Reduktion des Stresslevels. Daraus lässt sich schließen, dass das Knirschen mit den Zähnen ein absolut natürlicher Vorgang ist, um körperliche Anspannungen und stressige Situationen zu verarbeiten. Der behandelnde Zahnarzt oder Kieferorthopäden steht in diesem Prozess vor der wichtigen Aufgabe, das neuromuskuläre Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer so zu normalisieren, dass sowohl die Zahnsubstanz als auch die generelle Kieferfunktion durch diese Parafunktion möglichst gering beeinträchtigt werden.

Wachbruxismus als unterschätzte Unterform von Bruxismus

Eine weitere wichtige Erkenntnis waren neueste Forschungsergebnisse von Dr. Basili zu Tag (Wach)-Bruxismus. Das Pressen mit den Zähnen im Tagesverlauf während stressigen Phasen oder Tätigkeiten, die eine hohe Genauigkeit und Konzentration erfordern, wird immer noch von Therapeuten unterschätzt. Durch die unnatürlich angespannte Kiefermuskulatur können Fehlfunktionen des Kiefers, Triggerpunkte in der Kiefermuskulatur sowie myofasziale Kieferschmerzen entstehen.

RelaxBogen GmbH IAAID Kongress

Quelle: VieSID/Brigitta Lauteren

 

Interdisziplinäre Behandlungsansätze zur Therapie von Zähneknirschen und Bruxismus

Bruxismus und die Craniomandibuläre Dysfunktion bleiben eine große Herausforderung für die behandelnden Ärzte und Physiotherapeuten. Dennoch hat der IAAID Kongress 2015 gezeigt, dass es große Fortschritte in der Therapie der Symptome von Bruxismus gegeben hat und durch das Zusammenspiel von Physiotherapeuten und Zahnärzten die Beschwerdesituation der Bruxismus-Patienten signifikant verbessert werden kann. Durch eine frühzeitige interdisziplinäre Intervention können umfangreiche therapeutische Eingriffe, wie bspw. die medikamentöse Behandlung einer chronisch verspannten Kiefermuskulatur mit Botox oder Gebisssanierungen vermieden werden.

Physiotherapie und bewusste Entspannung zur Therapie von Bruxismus

Auf der anderen Seite wurde gezeigt, dass eine alleinige Konzentration auf die Schienentherapie nicht sinnvoll ist, wenn der Hauptgrund für das unnatürliche Knirschen und Pressen mit den Zähnen in der Stressverarbeitung liegt. Hier ist es wichtig, die vorhandene Zahnsubstanz konsequent zu schützen, die involvierte Muskulatur durch physiotherapeutische oder osteopathische Behandlungen zu entspannen sowie den Betroffenen effektive Mittel zum Stressmanagement und zur Entspannung zugänglich zu machen.


IAAID Bruxismus Kongress 2015 in München

Fachtagung zur Therapie von Bruxismus

IAAID Logo

Quelle IAAID

Die RelaxBogen GmbH wird am 30./31. Januar 2015 auf dem Bruxismus Kongress der International Academy of Advanced Interdisciplinary Dentistry (IAAID) in München den RelaxBogen dem Fachpublikum vorstellen. Der von Ass. Prof. Dr. Markus Greven organisierte Kongress fördert den internationalen Austausch zwischen praktizierenden Ärzten und führenden Forschern zum Krankheitsbild Bruxismus.

Einfluss der Psyche auf Bruxismus und CMD

An den beiden Kongresstagen werden Koryphäen der Forschung auf den Gebieten Craniomandibuläre Dysfunktion und Bruxismus u.a. neuste Erkenntnisse zum Zusammenspiel von psychischen Einflussfaktoren auf das unnatürliche Knirschen und Pressen mit den Zähnen sowie den Zusammenhang zur CMD-Symptomatik diskutieren. Darüber hinaus wird über die Themen Tag- bzw. Wachbruxismus sowie den Einfluss von Bruxismus Symptomen auf die Zahngesundheit referiert. Beiträge zur Behandlung sowie der Diagnose von Zähneknirschen und Zähnepressen tragen zur Unterscheidung zwischen einer Craniomandibulären Dysfunktion und Bruxismus bei.

Hier geht es Anmeldung zum Kongress, auf dem neben Prof. Slavicek u.a. auch Prof. Lobbezoo, Prof. Manfredini, Prof. Sato und Prof. Lavigne vortragen werden:

IAAID International Congress on Bruxism 2015


Neue akustische Tinnitustherapie

Ruhe durch Geräusche: mynoise®

mynoise

mynoise® Ruhe durch Geräusche

Tinnitus ist eines der häufigsten Symptome überhaupt und kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Dabei können gerade auch Verspannungen und myofasziale Beschwerden in der Kiefermuskulatur, z.B. Aufgrund von Bruxismus/CMD, eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielen.1

Mit dem Tinnitus beginnt ein Eskalationsprozess

Ist der Tinnitus erst einmal da, beginnt ein Eskalationsprozess, der vor allem auf die zentrale Hörverarbeitung zurückzuführen ist. Ob ein Tinnitus also krank macht oder nicht, entscheidet sich nicht im Ohr, sondern im Kopf! Und hier setzt die neue akustische Tinnitustherapie mynoise an, mit der es möglich ist, einen Tinnitus, der seine Frequenz nicht ständig ändert, auf neuronaler Ebene zu unterdrücken. Diese so genannte akustische Neuromodulation beruht auf Forschungen von Prof. Pantev in Münster und Prof. Lugli in Italien und ist wissenschaftlich gut dokumentiert.

Kombination von akustischen Tinnitus Therapien

Auf der Basis dieser Forschungen entwickelte das mynoise-Team eine einstündige MP3-Datei auf CD, die vier verschiedene akustische Therapieverfahren kombiniert, und damit eine individuelle, frequenzspezifische Tinnitustherapie ermöglicht. Der Patient wird auf der Website www.mynoise.de zunächst über die Behandlung ausführlich informiert und kann dann interaktiv seine Tinnitusfrequenz bestimmen.

  1. Camparis CM, Formigioni MJ, Teixeira A, de Siqueria T: Clinical evaluation of tinnitus in patients with sleep bruxism: prevalences and characteristics. Journal of Oral Rehabilitation 2005; 32: 808-814.
  2. Tass PA, Adamichic I, Freund HJ, von Stackelberg T, Hauptmann C: Counteracting tinnitusba acoustic coordinates reset neuromodulation. Restor Neurol Neurosci 2012; 2: 137-9.
  3. Okamoto H, Stracke H, Stoll W, Pantev C: Listening to tailormade notched music reduces tinnitus loudness and tinnitus related auditory cortex activity. Port Natl Acad Sci USA 2010; 107: 1207-10.
  4. Lugli M, Romani R, Ponzi S, Bacciu S, Parmigiane S: The window sound therapy: a new empirical approach for an effective personalized treatment of tinnitus. Int Tinnitus J 2009;15 (1): 51-61.